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         Der Landtag Schleswig Holstein

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Lauritzen, Lauritz Dr.
 
  
 Verwaltungsjurist; Bundesminister a.D.
 Wohnort: Bonn 12
  
  
 Vita:
Geboren am 20. Januar 1910 in Kiel; evangelisch; verheiratet, vier Kinder.

Humanistisches Gymnasium in Plön (Holstein), 1929 Abitur. Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg und Kiel. 1935 erste, 1937 zweite juristische Staatsprüfung; 1936 Promotion zum Dr. jur. 1937 Justitiar, später Abteilungsleiter der Reichsstelle "Chemie" in Berlin. 1945 Referent beim Magistrat der Stadt Berlin, dann Landratsamt Rendsburg; Leiter der Präsidialkanzlei beim Oberpräsidenten der Provinz Schleswig-Holstein; 1946 bis 1950 Landesdirektor im Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein; Mitwirkung bei Landessatzung, Kreis- und Gemeindeordnung. 1951 Ministerialrat, 1953 Ministerialdirigent im Niedersächsischen Innenministerium. 1954 Oberbürgermeister von Kassel. 1963 bis 1966 Hessischer Minister der Justiz und für Bundesangelegenheiten, 1966 bis 1967 hessischer Landtagsabgeordneter. Mitglied des Vorstandes des Verbandes gemeinwirtschaftlicher Unternehmen für Städtebau und Landesentwicklung e. V., Bonn; Präsident des Kuratoriums der Gesellschaft für Wohnungs- und Siedlungswesen e.V., Hamburg; Mitglied des Aufsichtsrats der Salzgitter AG.

Seit 1929 Mitglied der SPD; 1930 bis 1932 Vorsitzender der sozialistischen Studentengruppe an der Universität Kiel; 1955 bis 1963 Mitglied des Bezirksvorstandes der SPD Hessen-Nord; 1969 bis 1971 Mitglied des Landesvorstandes der SPD Schleswig-Holstein.

Mitglied des Bundestages seit 1969. 1. Dezember 1966 Bundesminister für Wohnungswesen und Städtebau, 22. Oktober 1969 Bundesminister für Städtebau und Wohnungswesen, 7. Juli 1972 Bundesminister für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen und Bundesminister für Städtebau und Wohnungswesen, 16. Dezember 1972 bis 7. Mai 1974 Bundesminister für Verkehr.

(Quelle: Handbuch des Deutschen Bundestages der 8. Wahlperiode)

(Die persönlichen Angaben beruhen auf Auskünften der jeweiligen Person bzw. den angegebenen Quellen und werden grundsätzlich nur bis zum Ende ihres Mandats aktualisiert.)

Weitere Informationen zu dieser Person siehe Ergebnis der geschichtswissenschaftlichen Aufarbeitung der personellen und strukturellen Kontinuität nach 1945 in der schleswig-holsteinischen Legislative und Exekutive des Instituts für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte im Auftrag des Schleswig-Holsteinischen Landtages.

 


 Quelle: Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein (LIS-SH); Stand: 04.08.2020
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Informations- und Dokumentationseinrichtungen des Schleswig-Holsteinischen Landtags
 

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