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Bahr, Egon
 
  
  
 Wohnort: Bonn 1
  
  
 Vita:
Geboren am 18. März 1922 in Treffurt, Thüringen; verheiratet, zwei Kinder.

Volksschule, humanistisches Gymnasium, Abitur. Ausbildung als Industriekaufmann. 1942 bis 1944 Soldat.

Seit 1945 Journalist (Berliner Zeitung, Allgemeine Zeitung, Die Neue Zeitung, Der Tagesspiegel). 1950 bis 1960 Chefkommentator von RIAS und Leiter des Bonner Büros. März bis Juli 1959 an die Botschaft Accra abgeordnet als Regionalbeauftagter für Berlin-Programme der Bundesregierung. Februar 1960 bis Dezember 1966 Leiter des Presse- und Informationsamtes des Landes Berlin. 1967 Botschafter im Auswärtigen Amt, Bonn; Verhandlungen zur Errichtung einer Handelsvertretung in Prag; als Ministerialdirektor des Planungsstabes im Auswärtigen Amt. Oktober 1969 Staatssekretär im Bundeskanzleramt und beauftragt als Bevollmächtigter der Bundesregierung in Berlin. Seit September 1984 Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg.

Mitglied der SPD seit 1956. Bundesgeschäftsführer der SPD von Dezember 1976 bis März 1981

Mitglied des Bundestages seit 1972. Dezember 1972 bis Mai 1974 Bundesminister für besondere Aufgaben beim Bundeskanzler, Juli 1974 bis Dezember 1976 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. 1980 Vorsitzender im Unterausschuß Abrüstung und Rüstungskontrolle.

(Quelle: Handbuch des Deutschen Bundestages der 11. Wahlperiode)

(Die persönlichen Angaben beruhen auf Auskünften der jeweiligen Person bzw. den angegebenen Quellen und werden grundsätzlich nur bis zum Ende ihres Mandats aktualisiert.)
 


 Quelle: Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein (LIS-SH); Stand: 07.08.2020
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Informations- und Dokumentationseinrichtungen des Schleswig-Holsteinischen Landtags
 

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