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         Der Landtag Schleswig Holstein

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Lüdemann, Hermann
Foto von Lüdemann, Hermann  
  
 Ingenieur
 Wohnort: Preetz
 Fraktion(en): SPD
 Wahlkreis(e):
38, Lübeck II
41, Lübeck-Nord
29, Plön-Nord
 Vita:
Geb. am 5. August 1880 in Lübeck, gesch., 2 Kinder. Realschule, Gewerbeschule, Ingenieurschule, Techn. Hochschule. Dreijährige Maschinenbaulehre; Seefahrt als Maschinist; 6 Jahre Ingenieurtätigkeit; 1905/12 Geschäftsführer des Bundes der techn. Angest. (Butab); 1912/15 freier Schriftsteller; 1915/19 stellv. Abteilungsleiter der Reichseinkaufsgesellschaft (ZEG); 1919/20 Referent im Reicharbeitsministerium; 1920/21 Preuß. Staats- und Finanzminister; 1922/27 Bezirksgeschäftsführer im Verband soz. Baubetriebe; 1927/28 Regierungspräsident in Lüneburg; 1928/32 Oberpräsident in Niederschlesien; 1932 im Zusammenhang mit dem Papen-Staatsstreich in Preußen in den Wartestand versetzt; Ende 1933 (während der Schutzhaft) aus dem Staatsdienst entlassen; 1936/44 Filmtheater-Geschäftsführer; Dezember 1945 bis April 1946 Mitarbeiter in der staatl. Brennstoffwirtschaft. November 1946 bis April 1947 Innenminister in Schleswig-Holstein; April 1947 bis August 1949 Ministerpräsident. Mai 1904 Mitbegründer der Technikergewerkschaft (Butab). Seit 1912 Mitglied der SPD. 1915/22 Stadtverordneter in Berlin. 1918/19 Fraktionsvorsitzender im Arbeiter- und Soldatenrat. 1918/20 2. Vorsitzender der SPD Berlin. 1919/21 Mitglied der verfassungsgebenden preußischen Landesversammlung; 1921/29 Mitglied des preußischen Landtages. Nach dem 30. Januar 1933 in Schutzhaft bis 1935; nach dem 20. Juli 1944 in Untersuchungshaft, 28. Januar 1945 vom Volksgerichtshof (Vorsitz Freisler) freigesprochen; anschließend Schutzhaft bis Kriegsende. Juli bis Dezember 1945 Landesgeschäftsführer der SPD Mecklenburg; April bis Oktober 1946 Parteisekretär der SPD Berlin. Seit 1951 Vorstandsmitglied der SPD Schleswig-Holstein. Veröffentlichungen: "Der Flaschenhals", "Alte Stadt braucht neue Zukunft", "Das erstaunte Roß". (Verkehrspolitische Schriften). Anerkanntes Opfer des Nationalsozialismus.

Mitglied des 2. ernannten Landtages (1946) sowie des Landtages der 1. Wahlperiode (1947) und der 2. Wahlperiode (1950).

(Die persönlichen Angaben beruhen auf Auskünften der jeweiligen Person bzw. den angegebenen Quellen und werden grundsätzlich nur bis zum Ende ihres Mandats aktualisiert.)

Weitere Informationen zu dieser Person siehe Ergebnis der geschichtswissenschaftlichen Aufarbeitung der personellen und strukturellen Kontinuität nach 1945 in der schleswig-holsteinischen Legislative und Exekutive des Instituts für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte im Auftrag des Schleswig-Holsteinischen Landtages.

 Mitglied des Landtags: 2. ernannter Landtag; 1.; 2.; 3. Wahlperiode
Landtagsinitiativen: Drucksachen (LIS-SH)
 


 Quelle: Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein (LIS-SH); Stand: 11.08.2020
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Informations- und Dokumentationseinrichtungen des Schleswig-Holsteinischen Landtags
 

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